Return of the Conchords: Bret und Jemaine im Kino?

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Flight of the Conchords, bestehend aus Bret McKenzie und Jemaine Clement, sind in Deutschland relativ unbekannt, haben sich in großen Teilen der restlichen Welt aber eine treue Anhängerschaft erarbeitet. Das Comedic-Folk-Duo präsentierte sich und seinen einzigartigen Humor in einer Unzahl an Live-Auftritten, einer Radiosendung in Großbritannien, einer Reihe von Alben und nicht zuletzt einer gefeierten TV-Serie in den USA. Und auch außerhalb der Band machten beide von sich reden, Bret beispielsweise als Figwit in den Herr-der-Ringe-Filmen oder Jemaine in Eagle vs. Shark, als Stimme diverser Animationsfiguren oder im nächsten Jahr als “Boris” in Men in Black III.

Bret McKenzie & Jemaine Clement (Quelle: flightoftheconchords.co.nz)

Ihr Humor ist trocken und nicht immer offensichtlich, spielt aber auch oft mit ihrer neuseeländischen Herkunft. Vor allem aber nehmen sie sich selbst kein bisschen ernst:

Jemaine vividly remembers the first time he met Bret; “he was wearing a hat”. Bret doesn’t remember meeting Jemaine, but says it was unforgettable. (hier)

All das zeigte sich vor allem in der bereits erwähnten Fernsehserie, in der die Conchords überspitzte Versionen ihrer selbst spielten: zwei verlorene, ungelenke, gutgläubige, sowie chronisch unterbezahlte Musiker, die in der Großstadt New York dann doch irgendwie zurechtkommen. Als dieses Engagement im Jahr 2009 sein Ende fand, weil sich die beiden nicht mehr in der Lage sahen, die Ansprüche der Fans zu Genüge erfüllen zu können, gab es einen Aufschrei, allerdings nur kurz, und dann war Ruhe. Bis jetzt.
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Die leckersten Bierdeckel der Welt: Mein kleiner Tapas-Abend (Teil 1)

Patatas BravasPatatas Bravas
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Seit ich denken kann, ist es in meiner Familie üblich, ess- oder trinkbare Souvenirs aus dem Urlaub mitzubringen. Schließlich hat man von einer Packung Shortbread, einem guten griechischen Olivenöl oder einer Flasche italienischen Rotweins doch viel mehr, als von einer kitschigen Schneekugel mit dem schiefen Turm von Pisa oder einem Schlüsselanhänger in Eiffelturm-Form. Also war klar, dass ich aus meinem diesjährigen Urlaub in Salamanca/Zentralspanien, eine Portion Jamón Ibérico, der traditionelle und wirklich gute Schinken aus der Region, und zwei Sorten Chorizo mitbringen musste. Und da ich wie erwähnt ja ganz gerne koche, dachte ich mir, ich probiere gleich noch einige Tapas aus meinem neuen Kochbuch aus… Weiterlesen »

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Die 500 schnellsten Supercomputer (und starke Geckos)

Absturzsicherer Gecko (Urheber: Steve Jurvetson aus Menlo Park, USA)Absturzsicherer Gecko (Urheber: Steve Jurvetson aus Menlo Park, USA)
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Wer kennt das nicht: Man will schnell mal simulieren, wie sich das Klima in München-Milbertshofen über die nächsten 75 Jahre verändern wird, weil die eigenen Haare sich bei zu hoher Luftfeuchtigkeit unangenehm kräuseln und man nie früh genug mit Umzugsplanungen beginnen kann – und der eigene PC macht nicht mit. Core i3, 1024 MB Arbeitsspeicher und die Onboard-Grafik von Intel scheinen aus unerfindlichem Grund nicht auszureichen, und dabei kann man doch z.B. in Minecraft ganze Welten darstellen. Muss also an Windows 7 liegen… Weiterlesen »

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NomNoms für alle: Martinsgänse

MartinsgänseMartinsgänse
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Ganz im Sinne von Sankt Martin möchte ich dieses Rezept mit euch *teilen*.

Kurze Anmerkung: Ich bin nun wirklich nicht besonders christlich erzogen worden, aber bestimmte Feiertage und Feste mochte ich schon immer. Sankt Martin gehört dazu. Ich habe es als kleines Kind geliebt beim Laternenumzug mitzulaufen und ich finde die Idee schön, dass man auch mal eine Kleinigkeit teilt…

Die Gänse sind wirklich höchst simpel, schmecken meiner Meinung nach aber sehr lecker, das Backen macht Spaß und man kann die Gänse wunderbar teilen. Ich finde ja nach wie vor, unsere Gänse sehen eher aus wie Enten (siehe Bild bzw. Schablonenvorlage), aber die Hauptsache ist ja sowieso der Geschmack. Weiterlesen »

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Na endlich…

Ein kleiner Auszug aus unserer KochbuchsammlungEin kleiner Auszug aus unserer Kochbuchsammlung
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Ab jetzt aktiv dabei: Sonja, die bisher faulste El Blog-Schreiberin. Hallo zusammen!

Um mir nicht weiterhin Yannicks zornigen Blick ansehen zu müssen, wenn es um das Thema El Blog geht und warum zum Geier ich immer noch nichts geschrieben habe, hier mein erster kleiner Eintrag.

Ich muss gestehen, als ich gefragt wurde, ob ich auch an diesem Blog mitschreiben möchte, habe ich leichtsinnigerweise einfach „Ja“ gesagt, da war mir noch nicht bewusst, wie ernst Yannick die Sache ist und dass 2 Wochen später alles schon programmiert und fertig ist und nur auf Einträge wartet (bin ich persönlich ja doch jemand, der gerne mal etwas auf die lange Bank schiebt und immer wieder verblüfft ist, wie schnell manche Leute gewisse Sachen hinbekommen). Nun also immer wieder die bohrenden Nachfragen „Schreibst du eigentlich IRGENDWANN mal was für den Blog??!!“… Weiterlesen »

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Minecraft, Lego und der plötzliche Tod einer harmlosen Website

Unberührte, kubusförmige Natur in Minecraft (Quelle: minecraftwiki.net)Unberührte, kubusförmige Natur in Minecraft (Quelle: minecraftwiki.net)
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Minecraft ist ein (noch nicht einmal endgültig releastes) PC-Spiel mit einem unglaublich einfachen Spielprinzip und einem ebenso unglaublich hohen Suchtpotential. Man bewegt sich in einer Landschaft, die komplett aus kleinen, würfelförmigen Blöcken unterschiedlicher Art (z.B. Erde, Stein, Holz, in tieferen Schichten Goldadern, usw…) besteht, baut diese Blöcke ab und verwendet sie, um zum einen gewaltige Strukturen (beispielsweise dieses Schloss) hochzuziehen, zum anderen Werkzeuge und Einrichtungsgegenstände herzustellen. All das, während bösartige (und kantköpfige) Monster nur darauf warten, einen wahlweise aufzufressen, zu vergiften, mit Pfeilen zu beschießen oder schlicht und einfach in die Luft zu sprengen. Aber auch friedliche und beeindruckende Lebewesen finden sich, beispielsweise Schweine und Kühe, Schafe, die Endermen und sogar Drachen.

Wie gesagt: simples Prinzip, enormer Suchtfaktor. 4.024.572 Personen haben das etwa 15 Euro teure Spiel inzwischen gekauft (Stand 14:32) und der Zähler auf der Homepage steigt im 10-Sekunden-Takt; fast 2 Millionen Fans hat die Facebook-Seite.

Und heute um 12:29 kamen die Betreiber ebenjener Seite auf die glorreiche Idee, einen Link zu teilen – einen Link auf das Konzept eines Minecraft-Begeisterten, die Spielinhalte als Lego-Sets zu vertreiben. Ich meine, wie groß kann die Reaktion der Fans eines Spiels, in dem es darum geht, aus kleinen Blöcken größeres zu bauen, darauf schon sein? Was soll schon passieren?

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Knutschende Kerne: 20 Jahre Kernfusion

Sonnensturm (Quelle: NASA)Sonnensturm (Quelle: NASA)
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Der November 1991 scheint eine interessante Zeit gewesen zu sein. Während einerorts eine Kamera aufgestellt wurde, um den Füllstand einer Kaffeekanne an interessierte Koffeinjunkies zu übermitteln, verbrachten anderswo ein paar Physiker ihre Zeit damit, schwere Wasserstoffkerne einzuschließen und einander so lange näher zu bringen, bis sie – die Kerne wohlgemerkt – sich einander ekstatisch hingaben und in einem hitzig-leidenschaftlichen Energierausch miteinander verschmolzen. Ein atomarer Softporno, der Wissenschaftler träumen ließ – denn 20 Jahre ist es nun her, dass die Kernfusion erstmals vernünftige Ergebnisse lieferte.

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Facebook und die Toten

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Die aktuelle Jugend – und die, die ihr gerade erst entwachsen sind – hat gute Chancen als Generation Facebook in die Geschichtsbücher einzugehen: Wie erst letzte Woche (anlässlich von Facebooks Bauplänen für ein Rechenzentrum in Nordeuropa) festgestellt, verbringen ihre Vertreter Unmengen an Zeit im sozialen Netz, produzieren Daten und Gedanken in riesigen Massen und – egal ob gewollt oder ungewollt – schaffen damit eine mehr oder weniger vollständige elektronische Autobiographie.

Zu den Bildern wilder Partys gesellen sich Abschlussfeiern, Ausflüge mit Freunden, Hochzeiten, Dienstreisen und Cluburlaube. Und irgendwann dann die ersten Aufnahmen der eigenen Kinder, die ersten Schritte, der erste Schultag. Man stelle sich vor: Anstatt von den Großeltern spannende Geschichten erzählt zu bekommen, reicht ein Klick und schon breitet sich deren Leben wie ein Pfauenschwanz vor dem neugierigen Kind aus. Und Facebook selbst unterstützt diesen Trend – Timeline heißt das dann:

Alles wird dokumentiert und alles bleibt verfügbar, selbst wenn es die Person, um die es geht, nicht mehr gibt. Und hier stellt sich dann die Frage: Was passiert eigentlich mit unserem Profil, wenn wir ins Gras beißen?

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Server am Polarkreis: Facebook friert (nicht)

Quelle: facebook.comQuelle: facebook.com
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Facebook ist populär – und so wie es aussieht, wird sich daran nicht allzu bald etwas ändern: Waren es vor einigen Monaten noch gerade einmal (…) eine halbe Milliarde Mitglieder, verzeichnet das beliebteste aller sozialen Netze inzwischen über 800 Millionen Menschen, die sich regelmäßig einloggen und Details ihres Lebens – egal ob wichtig, unwichtig oder Katzenbild – mit anderen teilen. Nach eigenen Angaben werden täglich 100 Millionen Bilder auf die weitläufigen Plateaus der Facebook-Prärie geschaufelt; und mehr als 50% der Nutzer verfallen öfter als einmal pro Tag ihrer Sucht – insgesamt über 700 Millionen Minuten monatlich.

Diese Menschen- und Datenmassen wollen versorgt werden und ähnlich wie bei Wikipedia oder Google bedeutet dies den stetigen Ausbau der Server-Infrastruktur. Doch während die beiden genannten Giganten bereits weltweit vertreten sind, befinden sich alle der Facebookschen Rechenzentren innerhalb der USA – bis jetzt.

Denn im Laufe des nächsten Jahres soll in Luleå im Norden Schwedens ein wahrlich gigantischer Komplex entstehen. Und dieser Standort bringt gleich mehrere Vorteile mit sich. Weiterlesen »

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WikiLeaks. Oder warum ohne Geld in der Tasche Informationen auch nichts mehr wert sind.

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Quelle: wikileaks.de

WikiLeaks hatte schon immer Gegenwind: Regierungen fühlten sich auf den Schlipps getreten, Botschafter entblößt; auch als Privatperson kann man Zweifel daran haben, ob das Vorgehen von Assange & Co. wirklich der Welt oder letztlich nur den Beteiligten selbst dient. Konzernriesen wie Amazon, Visa, Mastercard oder PayPal verweigerten die Zusammenarbeit und viele der kleinen Helferlein, die sich dazu berufen fühlten, WikiLeaks mit Daten zu versorgen, sehen sich erheblichen Problemen gegenüber, sollten sie erwischt werden. Bradley Manning darf im Falle einer Verurteilung beispielsweise mit 52 Jahren Haft rechnen.

Aber auch intern lief es alles andere als rund: Kommunikationsprobleme führten dazu, dass ungeschwärzte Versionen der Botschaftsdepeschen zugänglich wurden, Zerwürfnisse zwischen führenden Personen der Organisation brachten weitere Probleme mit sich. Ganz zu schweigen von dem scheinbaren Justizfeld- und Kreuzzug an Julian Assange.

Nun, WikiLeaks hat ein Loch. In der Tasche. Wie heute bekannt wurde, werden vorerst keine weiteren Veröffentlichungen getätigt, da man sich erst einmal darum kümmern wolle, die eigenen Finanzen in den Griff zu bekommen. Schuld daran seien allerdings andere: So heißt es beispielweise, dass über 95 Prozent der WikiLeaks zustehenden Spenden von amerikanischen Unternehmen zurückgehalten würden. Außerdem sei man aktuell gar nicht in der Lage, sichere Einsendemöglichkeiten anzubieten – sprich: dementsprechend häufig Veröffentlichungen durchzudrücken und größere, finanzwirksame Publicity zu genießen -, da das eigentlich dafür zuständige System sich bereits vor Monaten zusammen mit einem nun ehemaligen Mitarbeiter aus dem Staub gemacht habe. Ein Ersatz soll am 28. November in Betrieb gehen.

Wenn man genau hinsieht, findet man aber noch weitere Details. Weiterlesen »

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